Britischer Ölriese erwägt Ausstieg aus der Nordsee

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Londoner börsennotierter Energiekonzern Blutdruck erwägt derzeit, seine Geschäftstätigkeit ganz oder teilweise aus der britischen Nordsee zu verlagern.

Der Ölkonzern führt eine interne Überprüfung durch, die sich auf seine britischen Upstream-Aktivitäten konzentriert. Sollten diese vollständig veräußert werden, könnten dadurch 2 Milliarden Pfund zur Bewältigung von Finanzschulden und Verlusten eingenommen werden.

Die Aktien des Unternehmens sind in den vergangenen zwölf Monaten um fast 60 Prozent gestiegen, wobei der Aktienkurs parallel zu den stark gestiegenen Ölpreisen im Zuge des andauernden Iran-Krieges in die Höhe schnellte. Dadurch beträgt die Marktkapitalisierung des Unternehmens aktuell rund 90 Milliarden Pfund.

Als eines der letzten großen Ölunternehmen, das noch in der britischen Nordsee aktiv ist, haben viele Konkurrenten von BP, wie ConocoPhillips und Chevron, ihre Vermögenswerte verkauft. Andere Unternehmen haben jedoch Teile ihrer Position restrukturiert, Vermögenswerte veräußert oder Joint Ventures in der Region gegründet. Dazu gehören: Shell, Mobil und TotalEnergies, Eigentümer von Total Schmierstoffmarke.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat Blutdruck seine Präsenz in der britischen Nordsee durch Maßnahmen wie die Übertragung von Eigentumsanteilen am Shearwater-Feld an den britischen Ölkonzern verringert. ShellDas Unternehmen hält jedoch weiterhin eine 45-prozentige Beteiligung am Clair-Feld in der Region, einem Gebiet, das als größtes Ölfeld des britischen Festlandsockels gilt.

Seit Ende 2025 hat Blutdruck dem Verkauf seiner Mehrheitsbeteiligung an der Schmierstoffmarke Castrol für 6 Milliarden US-Dollar zugestimmt und wird seine Raffinerie in Gelsenkirchen an die Klesch-Gruppe veräußern. Diese Schritte sowie die Überprüfung der Aktivitäten in der Nordsee sind Teil der Strategie, die Bilanz durch Veräußerungen im Wert von 20 Milliarden US-Dollar bis 2028 zu verbessern.

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