10.04.2026 von Joel Thompson
Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2026 ist bereits in vollem Gange, und das führende Schmierstoffunternehmen Castrol Kürzlich wurden neue Herausforderungen für Flüssigkeitshersteller angesprochen, die den Sport unterstützen.
Die in Formel-1-Fahrzeugen verbauten Hybridantriebe sind komplexe Systeme aus speziell angefertigten Metallkomponenten. Diese Bauteile interagieren unter extremsten Betriebsbedingungen, um maximale Effizienz und Leistung zu gewährleisten. Im Betrieb reiben diese Komponenten aneinander, und ohne die korrekte Schmierung mit modernstem Öl ist ein Motorschaden die unausweichliche Folge.
Joseph Payton, Senior Manager für Erstausrüster- und Motorsporttechnologie bei Castrol, äußerte sich zu den aktuellen Anforderungen an Schmierstofflieferanten für Motorenhersteller. Er erklärte, dass die Kombination aus strengeren Energiebeschränkungen und einem massiven Anstieg der Elektrifizierung die Zuverlässigkeit und Effizienz der Motoren auf der Rennstrecke entscheidend beeinflussen werde.
Payton merkte an, dass Flüssigkeiten zwar schon immer ein wichtiger Bestandteil gewesen seien, Schmierstofflieferanten aber heute ein breiteres Spektrum an Eigenschaften und Leistungsniveaus als je zuvor bieten müssten. Er hob hervor, dass die Leistung von Elektromotorsystemen bis 2026 deutlich zugenommen habe, was neue Herausforderungen mit sich bringe.
Castrol musste Flüssigkeiten mit der höchstmöglichen Wärmeleitfähigkeit entwickeln, damit diese die Wärme abführen können und somit mit maximaler Zuverlässigkeit und ohne Leistungsverschlechterung im Laufe der Zeit arbeiten.
Castrols Engagement im Motorsport in diesem Jahr besteht darin, dass das Unternehmen eine Reihe verschiedener Schmierstoffe für die AFR26-Antriebseinheit des Audi-Teams liefert.
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