18.11.2025 von Cameron Clarke
Der US-amerikanische Energieriese Chevron veranstaltete kürzlich seinen Investorentag 2025. Bei der diesjährigen Ausgabe der jährlichen Veranstaltung stellte das Unternehmen seinen langfristigen Plan bis 2030 vor und konzentrierte sich dabei auf seine Strategie für die Zukunft. für nachhaltiges Wachstum des Cashflows sorgen, Energielösungen für den Markt der KI-Rechenzentren vorantreiben, die Ausschüttungen an die Aktionäre erhöhen und das Portfolio weiter stärken.
Eigentümer des Texaco Chevron, ein Schmierstoffhersteller, der Lösungen von Bremsflüssigkeit bis Getriebeöl anbietet, hat seinen Hauptsitz in Houston, Texas, und ist weltweit tätig. CEO und Chairman Mike Wirth kommentierte die Lage des multinationalen Unternehmens und erklärte, Chevron sei in einer einzigartigen Position, um in den kommenden zehn Jahren den Cashflow zu erhöhen und das Ergebnis zu steigern. Er fügte hinzu, er habe in seiner gesamten Karriere in der Branche noch nie so zuversichtliche und gleichzeitig so risikoarme Zukunftsaussichten erlebt, und Chevron sei widerstandsfähiger, stärker und besser aufgestellt als je zuvor.
Chevron plant, die aktuelle Kostendisziplin und Kapitalstrategie beizubehalten und gleichzeitig weiter zu investieren, um das Cashflow-Wachstum zu steigern. Um diese Ziele zu erreichen, will das Unternehmen seine Gas- und Ölproduktion bis 2030 jährlich um 2 bis 4 Prozent erhöhen und die Synergien aus dem Hess-Projekt bis Ende 2026 auf 1,5 Milliarden US-Dollar steigern. Zudem plant Chevron, im Jahr 2027 mit der Fertigstellung seines ersten KI-Rechenzentrumsprojekts in Westtexas die Stromerzeugung aufzunehmen.
Darüber hinaus erwartet das Unternehmen, die Kapitalrendite bis 2030 um mehr als 3 Prozent zu steigern, basierend auf einem Ölpreis von 70 US-Dollar pro Barrel (Branchenrichtwert). Es strebt außerdem an, Dividende und Investitionsausgaben im selben Zeitraum unter 50 US-Dollar pro Barrel zu halten.
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