01.09.2025 von Thomas Clark
Chevron Phillips Chemical (CPChem) hat bekannt gegeben, dass die Arbeiten zur Verdopplung der Produktionskapazität seiner Anlage im belgischen Beringen zur Herstellung von Polyalphaolefinen (PAOs) abgeschlossen sind.
Die Anlage kann nun bis zu 120.000 Tonnen niedrigviskose PAOs pro Jahr produzieren. Damit ist sie Europas größte Anlage für diesen gefragten Rohstoff. Niedrigviskose PAOs sind in der Tat unerlässlich für die Herstellung vieler Industrieöle, wie beispielsweise des von Chevron. Texaco Schmier- und Fettprodukte sind auch für neue Anwendungsbereiche wie Tauchkühlung, Windkraftanlagengetriebe und Elektrofahrzeuge stark nachgefragt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach Niederspannungs-PAOs steigt, da verschiedene Branchen weltweit nach leistungsstarken und nachhaltigen Lösungen suchen.
Der Geschäftsführer des Unternehmens für Europa, Afrika und den Nahen Osten, Antoine Janssens, sagte:
„Beringen blickt auf eine lange Tradition operativer Exzellenz und Innovation in der PAO-Produktion zurück. Diese Erweiterung stärkt diese Tradition, verbessert die Integration mit unseren bestehenden Anlagen und festigt die Position von CPChem als globaler Marktführer im Bereich Spezialchemikalien.“
Die Anlage ist strategisch günstig im Herzen Westeuropas gelegen und bietet somit direkten Zugang zu wichtigen Märkten und Rohstoffen. Geschäftsführer Frank Derudder erklärte, das Unternehmen baue die PAO-Produktion aus, um die steigende Nachfrage zu decken, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Moderne Technologien zur Elektrifizierung wurden in die modernisierte Anlage integriert, um den Erdgasbedarf zu reduzieren. Dies allein wird langfristig zu geringeren Emissionen und höherer Effizienz beitragen. Das Unternehmen prüft zudem Möglichkeiten, die Umweltbelastung des Standorts durch den Einsatz erneuerbarer Energien weiter zu minimieren.
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