04.12.2025 von Joel Thompson
Expertenmarken in Wärmeträgerflüssigkeit (HTF)-Unternehmen wie Paratherm betonen die Wichtigkeit von Tests. Regelmäßige Analysen der verwendeten Wärmeträgerflüssigkeiten sind entscheidend, um deren Eignung für den vorgesehenen Zweck sicherzustellen.
Durch Tests können die Leistungsfähigkeit sichergestellt und die Lebensdauer der Wärmeträgerflüssigkeit verlängert werden, wodurch Schäden, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, teure Reparaturen und Betriebsausfälle vermieden werden.
Ohne die Durchführung von Tests können die Bediener den Zustand der Flüssigkeit nicht erkennen, weshalb die Analyse die einzige wirksame Methode zur Überwachung unerwünschter Probleme wie Verunreinigungen und thermischer Zersetzung darstellt.
Hier gehen wir detailliert darauf ein, warum Prüfungen so wichtig sind, worauf Wärmeträgerflüssigkeiten geprüft werden sollten und wie oft diese Prüfungen durchgeführt werden sollten.
Warum die Prüfung von Wärmeträgerflüssigkeiten notwendig ist
Die Analyse von Wärmeträgerflüssigkeiten deckt deren Zersetzung auf. Mit der Zeit verlieren Wärmeträgerflüssigkeiten ihre Funktionsfähigkeit. Dies ist insbesondere bei Systemen der Fall, die bei höheren Temperaturen betrieben werden.
Mit zunehmendem Alter verringern sich die gewünschten Eigenschaften der Flüssigkeit, wodurch ihre Wirksamkeit abnimmt. Regelmäßige Tests sind die beste Methode, um oxidative oder thermische Zersetzung festzustellen.
Durch die Prüfung können die Betreiber auch den Grad der Verunreinigung überwachen. Verunreinigungen wie Hydraulikflüssigkeit und Wasser können zu Korrosion an Bauteilen und verminderter Effizienz führen, aber die Flüssigkeitsanalyse zeigt, wann verschiedene Verunreinigungen vorhanden sind.
Wärmeträgerflüssigkeiten enthalten Additive, darunter Korrosionsinhibitoren. Mit der Zeit verbrauchen sich diese Zusätze und können das Risiko von Schäden an den Wärmeträgersystemen erhöhen. Flüssigkeitsanalysen ermitteln den Füllstand und helfen den Anlagenbetreibern, einen zu niedrigen Füllstand zu erkennen.
Die Analyse von Flüssigkeiten ist auch für die Sicherheit vor Ort unerlässlich. Beim Abbau von Wärmeträgerflüssigkeiten können einige ihrer Zersetzungsprodukte gefährlich werden. Durch Tests lässt sich das Risiko entzündlicher Ablagerungen berechnen und somit Gesundheits- und Sicherheitsrisiken minimieren.
Schließlich kann die Prüfung die Nutzungsdauer von Wärmeträgerflüssigkeiten verlängern. Sie erkennt Probleme, bevor diese sich verschlimmern, sodass Anwender Korrekturmaßnahmen ergreifen können. Maßnahmen wie die Reinigung von Filtern und die Verdünnung der Flüssigkeit können die Wirksamkeit der Wärmeträgerflüssigkeit verlängern und einen vorzeitigen Flüssigkeitswechsel verhindern.
Worauf sollte man Wärmeträgerflüssigkeiten testen?
Bei der Prüfung von Wärmeträgerflüssigkeiten sind einige wichtige Aspekte zu beachten. Prüfen Sie die kinematische Viskosität der Wärmeträgerflüssigkeit, die ihren Fließwiderstand beschreibt. Diese beeinflusst die Effizienz der Wärmeübertragung und die Pumpfähigkeit.
Finde die Flüssigkeit total Säurezahl (TAN). Diese gibt den Säuregrad des Wärmeträgeröls an und kann auf Probleme wie Korrosion und Oxidation hinweisen. Ermitteln Sie außerdem den Flammpunkt des Wärmeträgeröls. Dies ist die niedrigste Temperatur, bei der sich seine Dämpfe bei Kontakt mit einer Flamme entzünden können. Je höher der Flammpunkt, desto sicherer ist die Verwendung des Öls.
Natürliche Prozesse können im Laufe der Zeit zu einer Zersetzung von Flüssigkeiten und einer Verringerung ihrer Wirksamkeit führen. Die Prüfung des Oxidationsgrades der Wärmeträgerflüssigkeit (HTF) quantifiziert das Ausmaß der Zersetzung und hilft festzustellen, ob die Flüssigkeit noch einsatzfähig ist.
Der Feuchtigkeitsgehalt der Wärmeträgerflüssigkeit muss ebenfalls überprüft werden. Andere Flüssigkeiten wie Wasser und Hydraulikflüssigkeit können die Wärmeträgerflüssigkeit verunreinigen und ihre Wirksamkeit beeinträchtigen. Da jedoch nicht alle Verunreinigungen flüssig sind, sollte die Wärmeträgerflüssigkeit auch auf unlösliche Feststoffe untersucht werden, die sich nicht herausfiltern oder abbauen lassen und zu Ablagerungen, Verschmutzungen und Leistungsverlusten führen können.
Wie oft sollte die Wärmeträgerflüssigkeit geprüft werden?
Der Zeitpunkt für eine Prüfung der Wärmeträgerflüssigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Alter, der Größe und Art des Systems sowie vom Zeitpunkt des letzten Wechsels der Wärmeträgerflüssigkeit.
Nach der Installation eines neuen Wärmeträgersystems empfehlen Experten, die Wärmeträgerflüssigkeit innerhalb des ersten Betriebsjahres zu prüfen, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Größe des Systems spielt dabei eine entscheidende Rolle; so sollte beispielsweise bei größeren Systemen die Wärmeträgerflüssigkeit mindestens einmal jährlich überprüft werden. Bei hohen Betriebstemperaturen oder nahe der maximalen Betriebstemperatur ist die Wärmeträgerflüssigkeit anfälliger für Zersetzung. Daher sollte sie in diesen Fällen häufiger analysiert werden.
Abschließend sollte nach dem Austausch der Wärmeträgerflüssigkeiten stets ein Test durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Anlage optimal funktioniert und nicht durch im System verbliebene ältere Flüssigkeit verunreinigt wurde.
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