05.09.2025 von Joel Thompson
Wenn Metalloberflächen Luft und Feuchtigkeit ausgesetzt sind, werden sie anfällig für Rost.
Glücklicherweise wurden Rostschutzöle speziell entwickelt, um Metalle vor diesem korrosiven Prozess zu schützen. Die Öle bilden eine Barriere zwischen Metalloberflächen und den rostverursachenden Elementen. Sie überziehen das Metall mit einem robusten, wasserabweisenden Film und schützen es so vorübergehend vor Feuchtigkeit und Luft. Rostschutzmittel enthalten zudem Inhibitoren, die die weitere Rostbildung hemmen und so einen langfristigen Schutz gewährleisten.
Bildung einer physischen Barriere
Rostschutzmittel wirken hauptsächlich durch die Bildung eines physikalischen Films auf Metalloberflächen. Diese wachsartige und wasserabweisende Schutzschicht dient als Schild und verhindert, dass Wasser und andere unerwünschte Verunreinigungen wie Schmutz und Sauerstoff direkt mit Metallbauteilen und -oberflächen in Kontakt kommen.
Wasserverdrängung
Führende Rostschutzöle enthalten Entwässerungsmittel wie Sulfonate. Diese Additive verdrängen effektiv jegliche Feuchtigkeit auf der Metalloberfläche, beispielsweise Schweiß von Maschinenbedienern oder Flüssigkeiten aus Bearbeitungsprozessen, und ersetzen die Nässe durch einen wachsartigen Film.
Korrosionsinhibitoren
Viele Rostschutzmittel enthalten auch Korrosionsinhibitoren. Chemische Verbindungen, sogenannte Inhibitoren, sind speziell dafür entwickelt, Rostbildung zu verhindern.
Korrosionsinhibitoren sind typischerweise polare Moleküle mit starker Affinität zu Metalloberflächen. Dadurch bilden sie eine chemische Bindung mit dem Metall und einen Passivfilm, der es vor korrosiven Einflüssen schützt. Andere Inhibitoren neutralisieren saure Substanzen, die häufig zur Rostbildung beitragen, und bieten so eine zusätzliche Schutzschicht.
Rostschutzkomponenten und ihre Vorteile
Viele vorbeugende Ölformulierungen enthalten Tenside, sogenannte „Netzmittel“, wie beispielsweise Natriumsulfonate. Diese Mittel ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung der Inhibitormoleküle und eine stärkere Bindung mit Metalloberflächen.
Flexible Rostschutzmittel können auf Öl-, Wasser- oder Lösungsmittelbasis hergestellt werden. Daher eignen sie sich zum Schutz von Metallteilen unter verschiedensten Bedingungen. Sie werden regelmäßig auf Metallkomponenten im Gebrauch, vor und während des Transports oder zum Langzeitschutz von Lagerteilen angewendet.
Während Rostschutzmittel zum Schutz von Teilen aus Eisenmetallen wie Eisen und Eisenlegierungen wie Stahl erforderlich sind, können sie auch die Rostbildung auf Nichteisenmetallen hemmen.
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