28.08.2025 von Daniel Tait
Einer der größten unabhängigen Öl- und Gasproduzenten in der britischen Nordsee, Ithaca Energy, hat seine Erwartungen für die diesjährige Produktion angehoben.
Das Unternehmen meldete für das erste Halbjahr eine durchschnittliche Tagesproduktion von 123.600 Barrel Öläquivalent (boe). Darauf aufbauend erhöhte es seine Prognose für das Gesamtjahr von 109.000–119.000 boe auf 119.000–125.000 boe pro Tag. Dank einiger kürzlich erfolgter Akquisitionen konnte die Produktion im Jahresvergleich mehr als verdoppelt werden.
Im vergangenen Jahr erwarb das Unternehmen das britische Upstream-Geschäft des italienischen Konzerns Eni. Zudem schloss es kürzlich den Kauf von Japex UK E&P ab. Unter anderem sicherte es sich dadurch einen 50-prozentigen Anteil am Seagull-Feld, gleichauf mit BP, dem Eigentümer des Ölfelds. Castrol Marke für Metallbearbeitungs- und Kühlmittel.
Yaniv Friedman, Vorstandsvorsitzender von Ithaca, sagte, das umstrukturierte Unternehmen zeige in den Ergebnissen des ersten Halbjahres Widerstandsfähigkeit und Stärke und fügte hinzu:
„Mit einer mehr als verdoppelten Produktion im Vergleich zum Vorjahr und einem bereinigten EBITDAX von über 1,1 Milliarden US-Dollar setzen wir unsere Strategie disziplinierter Investitionen und operativer Exzellenz erfolgreich um. Wir passen unsere Prognose für das restliche Jahr nach oben an und konzentrieren uns weiterhin darauf, die langfristige Wertschöpfung und die Rendite für unsere Aktionäre zu maximieren.“
Er wies außerdem auf Fortschritte bei strategischen Entwicklungen in der Region West of Shetland hin. Das Unternehmen gibt an, dass der Betreiber Equinor die Aktivitäten im Rosebank-Feld verstärkt. Es plant, noch in diesem Jahr einen überarbeiteten Antrag einzureichen, der auch Scope-3-Emissionen umfasst. Ithaca rechnet mit der Genehmigung im nächsten Jahr und einem möglichen Produktionsbeginn 2026/2027.
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