Vor- und Nachteile biologisch abbaubarer Schmierstoffe

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Biokraftstoffe

Um spezifischen Anwendungsbereichen gerecht zu werden und den Branchenvorschriften zu entsprechen, produzieren viele große Schmierstoffhersteller biologisch abbaubare Schmierstoffe.

Ein biologisch abbaubares Schmiermittel, manchmal auch Bio-Schmiermittel genannt, wird speziell hergestellt, um Umweltschäden zu minimieren, indem es sich durch die Aktivität lebender Organismen schnell und natürlich abbaut, anstatt länger in der Umwelt zu verbleiben – wie herkömmliche Mineralöle.

Hergestellt aus pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumen- und Rapsöl oder speziell entwickelten synthetischen Estern, erfüllen sie dieselbe Funktion wie Mineralöle. Sie reduzieren die Reibung bei mechanischen Prozessen, kühlen und reinigen Anlagen und schützen diese vor Korrosion. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mineralölen eignen sich biologisch abbaubare Schmierstoffe jedoch besonders für umweltsensible Anwendungsbereiche wie das Bauwesen, die Schifffahrt und die Forstwirtschaft, wo Schmierstofflecks erhebliche negative Auswirkungen haben.

Obwohl biologisch abbaubare Öle, Fette und Flüssigkeiten spürbare Vorteile bieten, weisen sie auch gewisse Nachteile auf. Hier untersuchen wir die Vor- und Nachteile dieser umweltfreundlichen Lösungen im Detail.

Vorteile biologisch abbaubarer Schmierstoffe

Die neuesten biologisch abbaubaren Schmierstoffe bieten einen überlegenen Umweltschutz. Ihre Zusammensetzung ermöglicht den natürlichen Abbau zu unschädlichen Substanzen. Dadurch werden Schäden an Luft, Boden und Wasser wirksam minimiert.

Biologisch abbaubare Flüssigkeiten unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und helfen Unternehmen, Umweltauflagen zu erfüllen und ihre festgelegten ESG-Ziele (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) zu erreichen. Der Einsatz nachhaltigerer Lösungen wie Bio-Schmierstoffe kann zudem die Umweltbilanz und den Ruf eines Unternehmens verbessern und ihm helfen, Aufträge in umweltsensiblen Regionen zu gewinnen.

Im Vergleich zu Mineralölen fördern Bioflüssigkeiten dank ihrer Oxidationsstabilität geringere Ablagerungen im System und verlängern so die Schmierstofflebensdauer. Sie weisen in der Regel auch höhere Flammpunkte auf, wodurch sie weniger leicht entzündlich und somit sicherer für die Arbeiter sind.

Viele aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellte Flüssigkeiten bieten eine hohe Schmierfähigkeit und einen hohen und stabilen Viskositätsindex (VI). Dadurch können sie in einem breiten Temperaturbereich eingesetzt werden und reduzieren gleichzeitig effektiv den Verschleiß an Anlagen.

Biologisch abbaubare Schmierstoffe leisten auch einen wichtigen Beitrag zur heimischen Landwirtschaft. Sie minimieren Umweltschäden und schützen landwirtschaftliche Ressourcen. Da sie für Tiere und Pflanzen weniger giftig sind, stellen sie bei Verschüttungen und Leckagen ein geringeres Risiko dar und schützen Boden, Wasser, Nutzpflanzen und Nutztiere vor Verunreinigungen.

Nachteile biologisch abbaubarer Schmierstoffe

Biobasierte Schmierstoffe bieten zwar Vorteile, haben aber ihren Preis. Typischerweise sind diese Schmierstofflösungen etwa 30 bis 40 Prozent teurer als herkömmliche mineralölbasierte Alternativen.

Auch biologisch abbaubare Produkte weisen im Vergleich zu Mineralölalternativen gewisse Leistungseinschränkungen auf. Viele Bio-Schmierstoffe bieten eine geringe thermische Stabilität, was zu Zersetzungsprozessen führt – und bei hohen Temperaturen wiederum zur Bildung von Ablagerungen.

Pflanzliche, biologisch abbaubare Schmierstoffe weisen im Vergleich zu mineralölbasierten Lösungen in der Regel eine kürzere Nutzungs- und Lagerfähigkeit auf. Ihre Formulierungen enthalten zudem weniger fortschrittliche Additive, da viele der für den Oxidations-, Verschleiß- und Korrosionsschutz notwendigen Bestandteile überwiegend auf Erdölbasis hergestellt werden, was die Umweltverträglichkeit des Schmierstoffs mindert.

Im Hinblick auf die Leistung bei niedrigen Temperaturen können biologisch abbaubare Schmierstoffe Schwächen aufweisen. Beispielsweise weisen sie bei Minustemperaturen eine schlechte Pumpfähigkeit auf und kristallisieren. Dies schränkt den Einsatz in kalten Umgebungen ein.

Im Vergleich zu ihren mineralölbasierten Pendants weisen Bio-Schmierstoffe eine geringere Oxidationsstabilität auf. Das bedeutet, dass sie häufiger thermischen und oxidativen Einflüssen ausgesetzt sind, wodurch die Schmierstoffe saurer und zähflüssiger werden können.

Hydrolyse ist ein weiterer wesentlicher Nachteil biobasierter Flüssigkeiten, insbesondere synthetischer und pflanzlicher Schmierstoffe. Sie führt zum Abbau des Schmierstoffs und damit zur Bildung schädlicher Nebenprodukte. Durch die Hydrolyse werden die gewünschten Leistungseigenschaften der Flüssigkeit beeinträchtigt, was Korrosion und Schäden an mechanischen Bauteilen zur Folge hat. Im Extremfall kann dies zu … führen. total Systemausfall.

Die Systemkompatibilität kann für Anwender biobasierter Schmierstoffe ein erhebliches Problem darstellen. Obwohl diese Flüssigkeiten nachhaltiger sind, sind sie nicht immer vollständig mit Dichtungen, Hydrauliksystemen und anderen Komponenten kompatibel. Zudem sind biologisch abbaubare Schmierstoffe in der Regel nicht mit herkömmlichen Mineralölen verträglich. Daher müssen Betreiber vor der Umstellung eine gründliche Spülung ihres Systems durchführen. Dieser Prozess kann sowohl kostspielig als auch zeitaufwändig sein.

Benötigen Sie biologisch abbaubare Schmierstoffe für Ihren Betrieb?

Es besteht kein Zweifel, dass biologisch abbaubare Schmierstoffe zum Umweltschutz beitragen und den Bedarf an Mineralöl zukünftig verringern können. Es ist jedoch entscheidend, dass die ausgewählten Schmierstoffe stets für ihren jeweiligen Anwendungsbereich geeignet sind. Um hochwertige biologisch abbaubare Schmierstoffe zu erhalten, kontaktieren Sie uns. Oil Store Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihr Team.

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